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Lange Nacht der Forschung 2016

Auch im Jahr 2016 nahm das Ludwig Boltzmann Institut für Klinisch-Forensische Bildgebung (LBI CFI) wieder bei der Langen Nacht der Forschung teil. Durch die gemeinsame Veranstaltung zusammen mit dem Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) und dem Archäologiemuseum Schloss Eggenberg konnten die Besucher einen detaillierten Einblick in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von angewandten forensischen Methoden bekommen.

Der hohe Besucherstrom – es konnte eine Rekordzahl von 545 kleinen und großen forschungsinteressierten Besuchern verzeichnet werden – unterstrich einmal mehr das große Interesse der Öffentlichkeit an diesem Thema.

Die Besucher konnten sich diesmal frei auf einem Rundgang mit 8 Stationen bewegen und hierbei die forensische Welt in Graz kennenlernen. Die Wartezeit zu Beginn wurde im Hörsaal des GMI mit Kurzvideos über die Institute überbrückt bevor es zur gerichtsmedizinischen Sammlung ging, die exklusiv nur für die Lange Nacht der Forschung der Öffentlichkeit präsentiert wurde. In den folgenden Stationen konnten die Methoden der Beweissicherung in der klinisch-forensische Untersuchungsstelle sowie die Aufgaben und Möglichkeiten der DNA-Analyse näher untersucht werden.

Für die kleineren (und junggebliebenen) Besucher bot die Malstation die Möglichkeit, einen persönlichen 3D-Scan zu gewinnen. Danach gab das Archäologiemuseums Schloss Eggenberg einen Einblick in die düstere Geschichte der Folter und zeigte hautnah an einem Skelett, wie man auch noch nach Jahrhunderten noch Spuren finden und interpretieren kann. Den Abschluss machten eine Einführung in die Lebensaltersschätzungen mittels Magnetresonanztomographie und anderen bildgebenden Verfahren bekommen sowie die 3D-Rekonstruktion von Tatorten bzw. Verbrechen.

Die Gewinner der persönlichen 3D-Scans sind: